STEINBRUCH



Bereits seit dem 11. und 12. Jahrhundert wird in der Grafschaft Bentheim Sandstein abgebaut. Der Fürst zu Bentheim und Steinfurt zählte zu Hochzeiten bis zu 22 Steinbrüche sein Eigen.

Heute wird nur noch an zwei Orten in der Grafschaft Bentheim Sandstein abgebaut. Im Steinbruch am Romberg in Gildehaus holt Monser den beige-farbenen Sandstein, Marke "Gildehauser Sandstein" aus dem Boden. Deutlich seltener wird im Steinbruch an der Freilichtbühne in Bentheim Sandstein gebrochen. Hier bevorratet man sich mit dem Typ "Bentheimer Sandstein", den seine rötliche Färbung charakterisiert.

Wo früher mühsame und zeitraubende Handarbeit angesagt war, gehört heute technisches Wissen und "schweres" Gerät zum Profil. Zunächst werden Löcher in den Boden gebohrt und mit Quellbeton gefüllt. Nach dessen Ausdehnung heben Bagger die gebrochenen, bis zu 25 Tonnen schweren Brocken an die Oberfläche und verladen sie zum Transport ins Nordhorner Werk.